In Würde leben . . .
In Würde sterben . . .
Informationen zu Hospiz Brühl e.V.
Hospiz Brühl e.V. Zielsetzung und Vereinsinformationen
Hospiz Brühl wurde im September 1996 gegründet.
Sein Anliegen ist der Aufbau und die qualifizierte Durchführung eines ambulanten Hospizdienstes in Brühl, um Sterbende in der letzten Phase ihres Lebens zu begleiten und deren Angehörigen und Freunden Hilfe und Unterstützung zu geben.
Er will dazu beitragen, daß Sterbende in ihrem familiären und vertrauten Umfeld verbleiben können.
Weiterhin hat sich Hospiz Brühl zur Aufgabe gemacht, Sterben und Trauer als Teil des Lebens zu verstehen und dies durch verschiedene Aktivitäten (Vorträge, Seminare, Ausstellungen...) in der Gesellschaft deutlich zu machen.
Der Hospizdienst steht allen Menschen offen, unabhängig von Religionszugehörigkeit, Alter, Weltanschauung, Herkunft oder Lebensweise.
Er versteht sich als Ergänzung zu den bewährten Pflege-, Gesundheits- und Sozialdiensten, keinesfalls als Ersatz oder Konkurrenz.
Seit seiner Gründung 1996 hat der Verein 220 Mitglieder gewonnen. Von diesen arbeiten 50 im ehrenamtlichen ambulanten Besuchsdienst mit, andere engagieren sich ehrenamtlich für den Verein (z.B. Vorstandstätigkeit, Öffentlichkeitsarbeit, Büroarbeit...) oder unterstützen ihn finanziell durch Mitgliedschaft.
Die finanzielle Grundlage des Vereins sind im wesentlichen Mitgliedsbeiträge und Spenden. Seit dem Jahr 2002 erfolgt die Finanzierung der Koordination zum großen Teil über die Krankenkassen.
Der Verein ist vom Finanzamt Brühl als gemeinnützig und mildtätig anerkannt.
Personelle Besetzung
Vorstand
Der Verein hat derzeit einen siebenköpfigen Vorstand, der in der Mitgliederversammlung im Juni 2007 gewählt wurde. Ihm gehören an:
Rolf Bursch, Vorsitzender |
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Dr. Renate Hüttemann, stellvertr. Vorsitzende |
| Robert Claren, Schatzmeister, Steuerberater |
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Lisa Bursch, Beisitzerin |
Monika v. Frantzius, Beisitzerin |
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Gisela Göllner-Kesting, Beisitzerin
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Dr. Peter Hörstrup, Beisitzer |
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Alle Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich für den Verein tätig.
Koordinatorinnen:
Ruth Miron, Krankenschwester |
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Annette Zilken, Sozialarbeiterin (50% beschäftigt) |
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Büromitarbeiterinnen:
Ursula Elsenbruch (ehrenamtlich) |
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Alma Grab (ehrenamtlich) |
Elisabeth Monreal (ehrenamtlich) |
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Wo finde ich das Hospizbüro?
Das Hospizbüro befindet sich in der Fußgängerzone (Steinweg 27) gegenüber dem Haupteingang vom Kaufhof Brühl.
Öffnungszeiten
Montag, Mittwoch und Freitag von 10:00 bis 12:00 Uhr, Dienstag von 15:00 bis 17:00 Uhr
Der ambulante Hospizdienst
Derzeit stehen 50 Frauen und Männer für den ambulanten Dienst zur Verfügung.
Grundsätzliche Voraussetzung zur Mitarbeit ist die Identifikation mit der Zielsetzung des
Vereins sowie die Bereitschaft, sich an den Angeboten zur Fortbildung und Befähigung zu
beteiligen. Über den Umfang der Mitarbeit entscheiden die MitarbeiterInnen selbst.
Oberste Richtschnur für jedweden Dienst des Hospizvereins und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist der Wunsch des Sterbenden. So sind entsprechende Hilfestellungen individuell und vielfältig. Im wesentlichen wollen wir den Sterbenden und Angehörigen durch Besuche und Gespräche, einfach durch Da-Sein zur Seite stehen. Weitere Dienste sind Sitzwachen, Begleitung ins Krankenhaus, Entlastung der Angehörigen etc.
Pro Jahr begleiten wir 30 bis 40 Menschen. die Zeitdauer der Begleitungen reicht von wenigen Stunden bis zu 2 Jahren.
Koordination
Die Vermittlung zwischen den Hilfesuchenden und den MitarbeiterInnen erfolgt über die Koordinatorin. Sie ist auch während einer Begleitung Ansprechpartnerin sowohl für die Familie als für die ehrenamtlichen Hospizhelfer.
Neben ihrer Aufgabe als Ansprechpartnerin und Vermittlerin einer Begleitung sind die Koordinatorinnen Anlaufstelle für die vielfältigen Anfragen, die das Hospizbüro erreichen. Sie machen telefonische Kurzberatungen, vermitteln ggf. an andere Dienste und Einrichtungen, sind behilflich bei der Suche nach Plätzen, z.B.in einem stationären Hospiz. Weiterhin sind die Koordinatorinnen zuständig für die Pflege der Zusammenarbeit mit anderen Diensten und Einrichtungen in Brühl (z.B. Pflegediensten, Ärzten, Sozialdienst im Krankenhaus).
Befähigung und Begleitung ehrenamtlicher MitarbeiterInnen
Einen großen Stellenwert erhält die Befähigung und Begleitung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Es ist unentbehrlich, diese in ihrer Arbeit zu stärken und Raum zu geben für Fragen, die in der Begegnung mit schwerkranken und trauernden Menschen auftauchen.
Das Konzept der Befähigung und Begleitung sieht vor:
Informations- und Vorbereitungskurs
Monatliche Gruppentreffen
Einführungskurs Häusliche Krankenpflege
Einführungskurs Gespräche am Krankenbett
Weitere Fortbildungangebote
Supervision (nach Bedarf)
Weitere Aktivitäten von Hospiz Brühl
Vorträge/Veranstaltungen in Brühl (4 Abende im Jahr)
z.B. zu folgenden Themen:
"Patiententestament", "Wie Kinder mit dem Tod umgehen", "Unwiederbringlich-Vom Sinn der Trauer", "Palliativmedizin", "Schmerztherapie", "Wie viel Schmerz verträgt der Mensch", "Wie gehen Kinder mit Tod und Schmerz um?", "Umgang mit und Begleitung von Dementen und Alzheimer-Patienten", "Wenn Eltern sterben", "Tod und Trauer in verschiedenen Religionen"
Es werden regelmäßig (mindestens 1x jährlich) Gesprächsgruppen für Trauernde durch Hospiz Brühl angeboten.
Ein besonderes Angebot ist eine Gesprächsgruppe für Eltern, die ein Kind verloren haben.
Kooperation mit anderen Hospizdiensten
Hospiz Brühl e.V. arbeitet mit den Hospizvereinen im Erftkreis eng zusammen, um dabei mitzuwirken, die Hospizidee im Erftkreis zu verankern.
Das Konzept der Befähigung und Begleitung wurde gemeinsam mit den anderen Hospizinitiativen erarbeitet und weiterentwickelt, jährlich wird ein gemeinsames Fortbildungsprogramm erstellt.
Hospiz Brühl ist Gesellschafter der "Hospiz im Erftkreis gGmbH"